Gefahrgut-Verpackungen Kunststoff Kunststoffverpackungen mit Gefahrgutzulassung

Beim Abfüllen und Inverkehrbringen von Gefahrgut-Stoffen in Kunststoff-Verpackungen spielt die Gefahrgut-Kennzeichnung eine wichtige Rolle. Bei der Dosen-Zentrale finden Sie ein breites Portfolio an Gefahrgut-Verpackungen – Kunststoff kommt dabei für den Transport vieler Gefahrstoffe in Frage.

Widerstandsfähigkeit von Gefahrgut-Verpackungen

Sicherer Transport trotz mechanischer Belastung

Für den Transport chemisch-technischer Füllgüter greifen spezielle Bestimmungen. Sogenannte Gefahrstoffe dürfen ausschließlich in zulassungspflichtigen Gebinden abgefüllt sein. Je nach Transportmittel, Die Gefahrgut-Verpackungen müssen deshalb Stöße von unten durch Fahrbahnunebenheiten und Schlaglöcher, aber auch scharfen Bremsmanövern oder Aufprallunfällen aushalten. Auch große Temperaturunterschiede sollten von den Gefahrgut-Verpackungen locker weggesteckt werden.

Prüfung von Gefahrgut-Verpackungen

Amtliche Zulassung gibt Sicherheit

Erst nach intensiven Bauart-Prüfungen dürfen Gefahrgut-Verpackungen auf den Markt kommen. Es erfolgt eine amtliche Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn folgende Punkte gecheckt worden sind:

  • Fall aus bis zu 1,80 m Höhe
  • Stapeldruck
  • Dichtigkeit
  • Hydraulischer Innendruck

Gefahrgut-Verpackungen, die diese Prüfungen gemeistert haben, bekommen eine eigene Zulassungsnummer., die sogenannten UN-Nummer.

UN-Nummer

Klassifizierung von Gefahrgut-Verpackungen

Die UN-Gefahrgutnummer enthält eindeutige Informationen zur Klassifizierung von Gefahrgut-Verpackungen. Bestehen diese Verpackungen aus Kunststoff, wird die UN-Nummer schon bei der Produktion integriert und ist auf der Verpackung abzulesen. So sieht der beispielhafte Aufbau einer Gefahrgutnummer aus:

UN  3H1 / Y / 100/ 19 / D / BAM 4256-AUK

UN  = Zulassung für den Seetransport gemäß IMDG-Code
3H1 = Flasche aus Kunststoff mit abnehmbarem Deckel
Y = Produkte der Verpackungsgruppe II (Dichte max. 1,2) und III (Dichte max. 1,8) (ggf. wird die Dichte, z.B. 1,2, auch angegeben)
100 = max. Testdruck in kPa
D = Länderkennung (wo wurde die Verpackung zugelassen)
BAM = Zulassungsbehörde (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin)
4256 = Nummer des Zertifikats/der Zulassung
AUK = Kurzzeichen des Herstellers

Ihre Ansprechpartner

Kunststoff- und Metallverpackungen für industrielle Abfüller, Labore, Prüfinstitute, Rückstellmuster etc.

Jörg Burkardt
Gebietsverkaufsleiter / Aussendienst
Tel: 02103.9897-0
0172.3015707
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